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Dr. Silke Mai
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Die Planung
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Eine längere Wanderung bedarf einer guten
Planung, damit nicht nach kurzer Zeit der Spaß - im wahrsten Sinne
des Wortes - auf der Strecke bleibt. |
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| Zu einer Wandertour gehören ein gut sitzender
Rucksack mit Becken- und Brustgurt, eingelaufene Wanderschuhe, möglichst
wenig Gepäck und evtl. ein oder zwei Wanderstöcke (je nach Bedarf
und Vorliebe). |
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Allgemein sollte der Rucksack nicht schwerer als 10-15% des eigenen
Körpergewichtes sein. Mir ist es jedoch trotz sparsamen Packens noch
nie gelungen, diesen Richtwert einzuhalten, da ich sehr leicht bin und nicht
mehr als 6 kg mitnehmen dürfte. Es geht also auch mit mehr Gepäck,
aber muten Sie sich nicht zu viel zu! Für Normalgewichtige (60 – 80
kg) sollte es kein Problem sein, die obige Spanne einzuhalten. Denn bedenken
Sie: Nach kurzer Zeit werden Sie jedes zusätzliche Gramm auf dem Rücken
spüren. |
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| Kleine Packliste für Mehrtagestouren: | |||||||||
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Bedenken Sie bei jedem Artikel, den Sie einpacken,
dass weniger hier mehr bedeutet! Waschen Sie auf der Wandertour lieber einmal
öfter, als dass Sie sich mit zusätzlichem Gepäck belasten.
Zumal Sie je nach Wandergebiet und Wetterlage auch noch für genügend
Wasservorrat (mind. 2 Liter) sorgen müssen.
Daneben kann es je nach Gegebenheiten und Anforderungsprofil auch nötig sein, Geschirr, Besteck, Kocher oder Zelt mitzunehmen. Für den Anfang rate ich jedoch, sich abends eine Unterkunft zu suchen, um dieses zusätzliche Gepäck zu sparen. Trotzdem kann eine Tupperdose und Besteck für die Zwischenmalzeit sehr nützlich sein. |
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| Überlegen Sie sich vorab die Route und sorgen
Sie für gutes Kartenmaterial! Sich zu verlaufen kostet Zeit, Kraft
und Nerven... |
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| Wenn Sie Ihre Kilometerleistung planen, sollten
Sie gerade zu Beginn nicht zu viel in Angriff nehmen. Das zusätzliche
Gepäck wird häufig unterschätzt. Ein normaler Wanderer schafft
ca. 20-30 km am Tag. Wenn Sie noch untrainiert sind, planen Sie lieber weniger.
Dann können 10 km durchaus ausreichend sein. Auch je nach Höhenprofil
kann aus Ihrer Normalleistung schnell die Hälfte werden, wenn es steil
bergauf oder bergab geht. Dabei ist bergab nicht unbedingt leichter als bergauf!
Planen Sie somit lieber vorsichtig, als dass Sie sich überfordern.
Denken Sie außerdem an ausgiebige Pausen. Die kosten auch ihre Zeit,
aber sie erhöhen den Spaß und sind zur Regeneration wichtig. |
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© Dr. Silke Mai, zuletzt geändert 09/2008 |